Der 57. Psalm.
1. Ein gülden Kleinod Davids, vorzusingen,
(Dass er nicht umkäme) -
da er vor Saul floh in die Höhle.
2. Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig,
Denn auf dich trauet meine Seele,
Und unter dem Schatten deiner Flügel habe ich Zuflucht,
Bis dass das Unglück vorübergehe.
3. Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten,
Zu Gott, der meines Jammers ein Ende macht.
4. Er sendet vom Himmel und hilft mir
Von der Schmach meines Versenkers. (Selah.)
Gott sendet seine Güte und Treue.
5. Ich liege mit meiner Seelen unter den Löwen;
Die Menschenkinder sind Flammen,
Ihre Zähne sind Spieß und Pfeile,
Und ihre Zungen scharfe Schwerter.
6. Erhebe dich, Gott, über den Himmel,
Und deine Ehre über alle Welt.
7. Sie stellen meinem Gange Netze,
Und drücken meine Seele nieder;
Sie graben vor mir eine Gruben,
Und fallen selbst drein. (Selah.)
8. Mein Herz ist bereit, Gott, mein Herz ist bereit,
Dass ich singe und lobe.
9. Wach auf, meine Ehre, wach auf, Psalter und Harfe;
Frühe will ich aufwachen.
10. Herr, ich will dir danken unter den Völkern,
Ich will dir lobsingen unter den Leuten.
11. Denn deine Güte ist, soweit der Himmel ist,
Und deine Wahrheit, soweit die Wolken gehen.
12. Erhebe dich, Gott, über den Himmel,
Und deine Ehre über alle Welt.
Unserem eben verlesenen Psalm gibt die Schrift - wie noch einigen andern Psalmen - einen schönen Namen: sie nennt ihn ein gülden Kleinod Davids und setzt damit voraus, dass es immer Menschen geben wird, die ihn als ein solches ansehen werden. Wer sind diese Menschen? Offenbar nicht alle Menschen, denn gar Mancher wird ihn vielleicht lesen, ohne etwas Besonderes darin zu finden; sogar gläubige Christen werden ihn vielleicht lesen, ohne mehr darin finden zu können als in anderen Psalmen. Diejenigen aber unter den gläubigen Christen werden ihn als ein güldenes Kleinod erkennen, die in ähnlicher Lage wie David sich befinden, die ähnliche Tage der Angst durchzukämpfen haben wie er, die das Bangen seiner Seele nachempfinden können und sich willig von ihm den Weg zeigen lassen, wie man dich Bangen überwindet, wie man mit Frohlocken schließt, nachdem man mit Seufzen und Wehklagen angefangen. Diese sind es denn auch, welchen David dies güldene Kleinod hinterlassen hat.
Ob unter uns solche sind, die in solch schwerer Bedrängnis von außen und innen sich befinden, weiß ich nicht - ist's so, so möge auch ihnen der Psalm ein güldenes Kleinod werden, daran sie ihr Herz erquicken und einen fröhlichen Mut fassen; ist's nicht so, so sei uns die Betrachtung wie eine Vorsorge für solche Tage, da uns Hilfe Not sein wird, gleichsam ein Kauf in der Zeit, um zu haben in der Not, um alsdann nicht arm, rat- und trostlos dazustehen. Lasst uns darum hören, was für einen Rat uns David durch sein Wort und Beispiel gibt für die Tage der Angst. Er rät uns
I. zu beten,
II. zu loben,
III. zu danken.
Der Herr lege seinen Segen auf sein Wort, und lasse uns nehmen aus der Fülle seiner Gnade Verstehen und Wollen und Tun.
Mit dem Beten, und zwar mit jenem Beten, zu welchem die Not treibt, fängt David an: „Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig.“
„Ich liege mit meiner Seele unter den Löwen“, konnte er mit Recht sagen. Er verfasste den Psalm, wie die Überschrift sagt, da er vor Saul floh in die Höhle. Doeg, der Edomiter, hatte ihn verraten und seine Freunde erschlagen. „Die Menschenkinder sind Flammen“, spricht er, „ihre Zähne sind Spieße und Pfeile, und ihre Zungen scharfe Schwerter.“ Saul und dreitausend seiner Knechte waren ihm nachgezogen und suchten ihn, um ihn zu töten in der einsamen Wüste, in die er geflohen war. „Sie stellen meinem Gange Netze und drücken meine Seele nieder.“ Er hatte Zuflucht gesucht in der Höhle, ob vielleicht der ihn suchende Feind dort vorüber gehen würde - doch wusste er, dass er seine Zuflucht wo anders zu suchen habe, dass sein Gott seine Zuflucht sei, die ihn decke vor dem verfolgenden Feind, und er betet: „Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig, denn auf dich trauet meine Seele, und unter dem Schatten deiner Flügel habe ich Zuflucht, bis dass das Unglück vorüber gehe.“ Wider den Mächtigen, der sein Feind ist und von dessen Hass all seine Not ausgeht, ruft er einen noch Mächtigeren zu Hilfe, der sein Freund ist. „Ich rufe zu Gott“, spricht er, „dem Allerhöchsten, der meines Jammers ein Ende macht.“ Und während von allen Seiten her der mächtige Feind auf dem Weg ist, ihn zu verderben, weiß er die Hilfe des noch mächtigeren Freundes auch bereits auf dem Weg - „Er sendet vom Himmel“, spricht er, „und hilft mir von der Schmach meines Versenkers. Gott sendet seine Güte und Treue!“
Soll es des ausdrücklichen Befehls Gottes bedürfen: „Rufe mich an in der Not“, um uns, wenn Tage der Angst da sind, zum Beten zu treiben? Sagt man doch nicht vergeblich: Not lehrt beten!
Es lässt sich so viel vom Segen der Not, von der heilsamen Frucht sagen, welche die Trübsal bringt, teils allmählig, indem die Geduld, der Glaube, die Selbstverleugnung, die Lostrennung des Herzens von irdischer Liebe und irdischem Begehren gelernt und geübt wird, teils zuletzt, wenn die friedsame Frucht der Gerechtigkeit ganz aufgegangen ist und in ihrer Herrlichkeit erkannt wird! Eine Frucht aber, einen Segen kann ein Jeder sogleich wahrnehmen, und oft gerade am meisten schon in dem ersten Augenblick, wo Angst und Not über ihn hereinbricht, die Erkenntnis nämlich, dass man den Weg zu dem Herrn einschlagen muss, kann und darf. Sei's dass ein unvorhergesehenes Zusammentreffen von Umständen, sei's dass ein drohender Schlag in der Familie, sei's dass das plötzliche Scheitern einer lange und mit Liebe genährten Hoffnung uns bevorsteht oder wirklich niederschmettert, sei's endlich dass, wie gegen David, ein böser Rat, den die Menschen wider uns schmieden, gelingt und uns niederzuwerfen droht wir spüren mit einem Augenblick, was wir sind, nämlich gar nichts, schwanke und schwache Rohrstäbe, die ohne Widerstand sich müssen zerknicken lassen, verwelkendes Gras, das keinem Wetter Troy bieten kann, ein verwehender Staub, dessen Stätte man bald nicht mehr kennt. Wir stehen im Augenblick hilflos, ratlos, trostlos da. Aber im selben Augenblick, wo wir solches inne werden, geht's uns alsdann auch wie ein Blitz durch die Seele: Eine Zuflucht gibt's, nur eine einzige, aber die ist sicher, die Zuflucht unter dem Schatten der Flügel unseres Gottes; Einer ist, der unseres Jammers ein Ende machen kann, der höher ist als Alles, was mit dem Jammer uns bedroht, der Allerhöchste, der seine Ehre erheben kann über alle Welt; Einer ist, der auch die künstlich gewobenen Netze, die meinem Gang gestellt werden, gleichwie ein Spinnengewebe zerreißen kann, dass mein Fuß wieder frei wird; Einer ist, der noch einen Rat weiß, der an der Grube, die mir gegraben ist, mich vorüberführen kann. Selbst durch die Seele des leichtsinnigsten Menschen, wenn er nur überhaupt jemals etwas gehört hat von einem Gott, der aller Geängsteten Zuflucht und aller Geplagten Hilfe sein will, gehen sicher im ersten Augenblick solche Gedanken, es gilt nur, diese Gedanken festzuhalten, mit diesen Gedanken sich vertraut zu machen, sich in sie hineinzuleben. Und das geschieht durch Beten. Ihr dürft euch nicht mit dem flüchtigen Gedanken an Gott begnügen, sondern müsst nahe zu ihm herantreten und auch beten wie David: „Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig; erhebe dich Gott über den Himmel, und deine Ehre über alle Welt.“ Und wenn es euch auch im Anfang vorkommt, als habe euer Ruf einen weiten Raum zu durchdringen, als müsse er verhallen, ehe er das Ohr des Vaters im Himmel erreicht, lasst euch nur dadurch nicht irre machen: auf die Länge lässt Gott sich niemals umsonst rufen, er tritt immer näher, und antwortet, und sendet, je nachdem es euch gut ist, entweder Hilfe und Errettung, dass eure Not weichen muss, oder er sendet, was eben so viel ist, Trost, dass die Angst weichen muss, dass ihr mitten im Gedränge euch dennoch sicher und geborgen fühlt, mitten in der Schwachheit doch stark, und darum mitten in der Traurigkeit dennoch fröhlich. Könnt ihr das, dann habt ihr bereits viel gelernt, ihr könnt nicht bloß beten wie David, sondern mehr noch,
ihr könnt wie David euren Gott zweitens auch loben. Man darf freilich kein Neuling mehr sein auf den Wegen, die Gott führt, um ihn loben zu können, während die Angst noch nicht vorüber ist, sondern noch anhält. Wer aber in der Angst Gott loben kann, der hat dafür die Angst auch bereits überwunden. „Sie graben mir eine Grube“, spricht David, „und fallen selbst darein.“ Bis jetzt sieht er zunächst freilich nur die Grube, die ihm gegraben ist; aber mit dem Auge des Glaubens sieht er zugleich auf die Ordnung, welche der Herr wunderbar in der Welt aufrecht erhält, die Ordnung, wonach die Bosheit sich zuletzt im eignen Netze fängt. Ihr wisst, Geliebte, wie wunderbar dies Vertrauen Davids sogleich sich bewährt hat. Jetzt flüchtet er vor Saul in die Höhle und sein Leben ist von dem finstern, gewalttätigen Mann bedroht - nur eine kleine Weile und die Sache hat sich umgewandelt: Saul ist in die Höhle getreten und legt sich zum Schlaf, ohne von David zu wissen, und das Leben des gewaltigen Königs ist in die Hände seines geängsteten Knechts gelegt. Jetzt weiß dies David allerdings noch nicht, aber um seinen Gott zu loben, braucht er nicht das Ende abzuwarten; ehe er's noch gesehen hat, bloß weil er weiß, was Gott überhaupt kann, spricht er schon jetzt: „Mein Herz ist bereit, Gott, mein Herz ist bereit, dass ich singe und lobe. Wache auf meine Ehre, wache auf Psalter und Harfe; frühe will ich aufwachen.“
Alle Kreuzträger, sowohl aus der ältesten christlichen Zeit als aus der Reformationszeit und bis auf unsre Tage, wenn sie wirklich christliche Kreuzträger sind und Erfahrungen an ihrem Herzen gemacht haben, stimmen samt und sonders darin überein, dass es in Tagen der Angst kein besseres Mittel gebe, als geflissentlich die Seele zu sammeln und Gott zu loben. Man kann es sich ja auch recht wohl erklären! So lange man seine Blicke nur auf die Not richtet, die uns umlagert, so lange man nur ein Auge hat, um die schwarzen drohenden Wolken zu zählen, die man über sich hängen sieht, so lange man nur das, was man an eigner Kraft und Klugheit besitzt, ins Auge fasst und notgedrungen immer wieder zu dem Schluss kommen muss: es ist viel zu wenig, es kann nicht helfen und wird nicht helfen - so lange erhebt sich die Seele auch nicht auf Adlersfittichen über Not und Angst empor, vielmehr bleibt sie mit unzerreißbaren Banden an ihr Elend gebunden. Aber tut einmal anders: wendet von dem Gedanken, was ihr seid und was ihr könnt, den Blick auf das, was Gott ist und was der Herr kann und was er getan hat an der ganzen Menschheit, was er täglich noch tut, wie unbegreiflich seine Wege sind, wie unerforschlich seine Gerichte, und wie er doch alles so herrlich hinausführt, und lobt ihn, statt euch zu bejammern, lobt seine Allmacht, seine Barmherzigkeit, seine Güte, Liebe und Treue, lobt ihn dafür, dass jede Menschenseele ihm so viel wert war, dass er ihr in Jesu Christo den Heiland gegeben, dass er sie, ob sie schon durch eigene Schuld von ihm abgekommen, dennoch suchen lässt durch den guten Hirten, lobt ihn dafür, dass er euch geschaffen und erlöst und geheiligt hat zum ewigen Leben, dass er euch in die Hände eines Herrn und Heilandes gelegt hat, der die Seinen nimmermehr umkommen lässt, sondern ihnen das ewige Leben gibt und sie von Niemandem sich aus der Hand reißen lässt, - das Wort des Lobes, das ihr dafür ihm darbringt, wird einen guten Klang bekommen, der beruhigend und beschwichtigend, aufmunternd und beseligend durch die niedergeschlagene Seele geht! Kommt ihr selber euch klein vor im Vergleich mit Ihm - es wird auch das, was euch bedrückt und ängstigt, euch klein vorkommen gegen das, was Er euch gibt und erhält, klein, was ihr verliert, im Vergleich zu dem, was euch immer noch bleibt. Ein Hauch aus seinem Munde werdet ihr euch sagen müssen - und das Wölkchen ist zerronnen, ein Wort der Allmacht, und es hat sich Alles gewendet, ein Ausrecken seines Armes, und ich stehe im hellen Sonnenschein und triumphiere über alles, was mich klagen und zagen macht.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit.
Wo mans aber in den Tagen der Angst zum aufrichtigen Loben gebracht hat, da bringt mans zum Dritten
auch noch zum Danken. Stufe auf Stufe steigt David empor über seine Angst, wenn wir die Worte unseres Psalms verfolgen. Vom Loben steigt er auf zum Danken: „Herr, ich will dir danken unter den Völkern, ich will dir lobsingen unter den Leuten.“ Was ist er denn bereits geworden, der Mann, dessen Stimme als eine Dankesstimme empordringen soll zu dem Herrn, seinem Gott? Noch nicht ein Geretteter, noch nicht einer, der den Fuß aus dem Netz gezogen und die Last, die auf ihm lag, von sich abgeworfen hat; er ist immer noch der Mann, der unter Jammer und Schmach liegt und die scharfen Zungen, die Spieße und Schwerter derer fühlt, die ihm feind sind und ihn viel plagen; aber er ist durch Beten und Loben bereits ein solcher Mann geworden, der in dem Jammer Freude und in der Schmach nur Herrlichkeit sieht, der, ehe noch das Ende seiner Not gekommen, doch schon an den Segen glaubt, welchen die Not mit sich bringt, und der auch da, wo noch kein anderer Mensch dies zu sehen vermag, in seinem Kreuz eine Wohltat erkennt, die ihm Gott erwiesen hat, und in sich einen Schuldner Gottes erkennt, der schon jetzt vor ihn zu treten hat mit Danken. „Deine Güte ist so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit so weit die Wolken gehen“, also denkt er. Wo ich auch liege, in Schmach und Not oder in Ehre und Glück; wie ich auch liege, hart oder weich gebettet, krank oder gesund, wohlbehalten oder schwer geschlagen; wie lange ich auch liege in Angst und Schmerz, jahrelang, tagelang, stundenlang deine Güte ist so gewiss über mir, als der Himmel über mir ist, und deine Wahrheit reicht so weit, als die Wolken gehen; das Wort der Verheißung: „Fürchte dich nicht, ich bin mit dir, wo du auch hingehest“ ist über mir und begleitet mich.
Nun freilich, Geliebte in dem Herrn, den rechten aus vollem Herzen strömenden Dank werden wir Gott für die Tage der Angst, mit welchen er uns heimsucht, erst dort darbringen können, dort, wo die bergende Hülle, unter welcher Gottes Hand uns Segen und Wohltat hat zukommen lassen, hinweg ist und sein Tun und Walten offen vor uns liegt, dort, wo wir am Ziel stehen und beim Rückblick auf die Gnadenwege, die wir geführt wurden, erkennen, dass sie Kreuzeswege sein mussten, um Gnadenwege zuletzt zu werden. Sollte aber unseres Gottes Verheißung so wenig uns wert sein und sein Wort so wenig uns gelten, dass wir nicht auch jetzt schon dem Augenschein zum Trotz Alles, was er sendet, wie tief es uns demütigt und beschämt oder erschreckt und schmerzt, nur als eine Wohltat ansehen, die zum Dank uns treibt? Versucht's doch einmal, glaubt doch dem Wort des Apostels, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge müssen zum Besten dienen; glaubt an das Wort des Heilandes: Eure Traurigkeit soll in Freude verkehrt werden. Sprecht doch auch demütig und gläubig wie jener fromme Mann: Gottes Fügen - mein Vergnügen. Und wenn nun kommt, was euch nicht gefällt, oder wenn's schon gekommen ist, so meint nicht, Gott sei euch etwas schuldig, und ihr sammeltet euch irgend ein Verdienst unter der Züchtigung, der ihr wider euren Willen euch unterwerfen müsst, sondern denkt: wir empfangen eitel Gnade, Gott hat an uns gedacht, erwogen in seinem Rat, was uns zum Frieden dient, und hat's gesendet, also wach auf, meine Seele, und danke, danke ihm, dass er dich nicht vergessen, und dir nahe kommt in der Weise, in welcher er seinen liebsten Kindern nahe zu kommen pflegt - „Wen ich lieb habe, den züchtige ich.“ Dann, Geliebte, werdet ihr stark sein - dann werdet ihr wie David auch in den Tagen der Angst ruhig sprechen können: „Auf dich traut meine Seele und unter dem Schatten deiner Flügel habe ich Zuflucht, bis dass das Unglück vorübergeht“; und das Unglück wird vorüber gehen und nur der Segen bleiben, die Schmach wird hinweg genommen werden, die Güte und Treue aber über euch walten. Siehe, ich habe dich im Augenblick des Zorns eine kleine Weile verlassen, aber mit Gnade will ich dich krönen ewig. Amen.